Strand und Natur

Naturstrand in Hedehusum! Geformt von Wind und Wetter, Sonne und Regen, Ebbe und Flut. Steilufer, entstanden durch Landabbrüche in vielen Sturmfluten. Über den Strand direkter Zugang zum flachen Wattenmeer.

Der Strand gehört als schönste Sandkiste für die Kinder zum Buddeln und Sammeln von Muscheln, zum Baden und Plantschen im Wasser.

Grenzenloser Blick bis an den Horizont, wo die Halligen liegen und die Nachbarinsel Amrum. Zur Ebbezeit natürliche Unberührtheit der Watten, täglich Spaziergänge auf dem Meeresboden als unvergessliches Erlebnis in einer Urlandschaft.

Allen Naturfreunden besonders zu empfehlen: unmittelbar am Dorf gelegen die Godelniederung, das Quellgebiet der Godel, des einzigen kleinen Flusses der Insel.

Weite Flächen stehen unter Naturschutz, gegen die Nordsee nicht eingedeicht, deshalb bei Hochwasser Überflutung durch die Nordsee.

Neben den üblichen Feld- und Wiesenpflanzen auch Lebensraum für die typischen Salzpflanzen Queller, Strandaster, Meeresstand-Beifuß, Bonnestave u.a.

Brutgebiet seltener Vogelarten wie Säbelschnäbler, Rotschenkel, Eider- und Brandente. Während des Vogelzuges im Herbst und Frühjahr begehrter Rastplatz von Tausenden von Ringelgänsen und anderen Strand- und Wattvögeln.

Weitere Möglichkeiten zur Erkundung der Föhrer Natur bieten Wattwanderungen bei Ebbe unter sachkundiger Führung sowie die Fußwanderung durchs Watt zur Nachbarinsel Amrum, ebenfalls unter einheimischer Führung. Fahrradtouren über die Insel sind sehr beliebt, um auf stillen Wegen und in der angelegenen Natur Ruhe und Erholung zu finden.

Wer Einsamkeit und „Natur pur“ sucht, der ist am Strand von Hedehusum im Südwesten der Insel Föhr genau richtig. Von der Hauptstraße, die hier „Traumstraße“ heißt, biegt man am Wegweiser zu „Joe’s Fischräucherei“ ab. Nach ein paar Metern gabelt sich die Straße, wer zum Strand will, muß sich rechts halten. Und nun geht es immer geradeaus. Abrupt endet das schmale Sträßchen an einem Stoppschild, hier ist die Abbruchkante. Ein kleiner Parkplatz, ein Toilettenhäuschen und eine Dusche: Das ist die Infrastruktur. Zum Strand geht’s links über eine blühende Wiese und dann eine Holztreppe hinunter. Ein atemberaubender Blick hinüber nach Amrum und zu den Halligen. Er entschädigt dafür, dass der Strand recht schmal, teilweise auch etwas steinig und das Wasser flach ist.